Frau Holle (2006)

In einer Textfassung von Lothar Falkenberg wird das Kinderensemble in diesem Jahr das Märchen "Frau Holle" der Gebrüder Grimm auf die Bühne bringen. Zur Weihnachtszeit wird damit eine langjährige Tradition unseres Vereins fortgesetzt.

Zum Inhalt

Ein Mädchen wird von seiner Stiefmutter gegenüber deren leiblicher Tochter immer zurück gesetzt. Schließlich springt es aus angst vor der Stiefmutter in einen Brunnen, um eine verlorene Spindel zu finden. Es trifft in der Brunnenwelt, die sich gleichzeitig aber auch über den Wolken befindet, auf mehrere Bewährungsprüfungen. So will ein reifer Obstbaum geschüttelt und ein fertiges Brot vor dem Verbrennen im Ofen gerettet werden. Das Mädchen kommt den Hilferufen ganz selbstverständlich nach. Zuletzt trifft es auf Frau Holle, eine "alte Frau", die "lange Zähne hatte". Es tritt in ihre Dienste und hat nunmehr vor allem ihre Betten auszuschütteln, worauf es dann auf der Erde schneit. Nach einiger Zeit bittet das Mädchen um seinen abschied, wird mit einem Regen von Gold überreichlich überschüttet und kehrt nach Hause zurück, begrüßt vom Hahnenschrei: "Kikeriki! Unsere goldene Jungfrau ist wieder hie!" Ihre hässliche und faule Stiefschwester nimmt daraufhin den gleichen Weg, versagt bei den Prüfungen und versieht auch ihren Dienst erwartungsgemäß ungenügend, wird daher von Frau Holle entlassen und mit einem lebenslang an ihr haftenden "Pechregen" gezüchtigt.

Weiterführende Informationen:

Bildergalerie der Vorstellung am 9. Dezember 2006
Bildergalerie der Vorstellung am 7. Dezember 2006

Bildergalerie der Vorstellung am 3. Dezember 2006

Plakatentwürfe der Kinder
Das Märchen zum Nachlesen
Hintergrundinfos bei Wikipedia