|
Wie Charlotte Welk die Schwedter Stadtkasse rettete
Die Geschichte ist niedergeschrieben in den „Schwedter Heimatblättern“ vom 9. März 1932 unter der Überschrift „Jahre der Schmach und Trübsal – nach wahren Begebenheiten aus Schwedts Franzosenzeit (1806-1808)“. Frei nach historischen Motiven wurde diese Begebenheit 2004 als Theaterstück uraufgeführt und im Jahr 2011 nun neuinszeniert. Das Stück, das aus dem Koffer spielbar ist, kann individuell für Ihre Feierlichkeit gebucht werden.
Text: Axel Kuhnert Die aktuelle Bildergalerie finden Sie HIER!
Der Domänen-Rentmeister Hofrat Jungnickel hat im Schwedter Schloss die königliche Forst- und Galerienkasse vor den Franzosen versteckt, obwohl er den Befehl des Generalgouverneurs von Berlin kannte:
„Jeder preußische Offiziant, Kassierer oder Einnehmer, dessen
Fonds durch preußische Truppen geraubt worden sind, oder künftig geraubt
werden, ist verbunden, den Kriegskammern zu Stettin und Küstrin die Beweise
von allen Umständen des Kassenraubes durch schriftliche Verhandlung oder
eidlich bekräftigte Zeugenaussagen ungesäumt mitzuteilen.
Nun hatte der Hofrat Angst um das Geld und um seinen Kopf und
bat den königlichen Holzaufseher Welk um Rat. Gemeinsam entwickelten sie
einen Plan zur Rettung der königlichen Forst- und Galerienkasse (vom Autor
als Schwedter Stadtkasse betitelt). Charlotte Welk, Tochter des
Holzaufsehers, erklärte sich bereit, den Plan in die Tat umzusetzen. Jedoch,
wie Vieles im Leben, ist das leichter gesagt als getan... Informationen und Buchungen unter THEATER Stolperdraht e. V. Tel.: 03332/23551 oder per E-Mail: stolperdraht@swschwedt.de |