THEATER Stolperdraht - ein Rückblick

Schneeweißchen und Rosenrtot

Regie: Sabine Scherf

Premiere: 29. November 1997


Am Samstag, 20.12.1997 um 15 Uhr öffnete sich zum letzten mal der Vorhang für das diesjährige Weihnachtsmärchen des THEATER "Stolperdraht".

Schaurig beginnt es, wenn der Zwerg (Franziska Metzke) wütend auf einen Baumstamm mit der Axt einhaut. Mal fröhlich, mal betrübt sind die beiden Mädchen Schneeweißchen (Carolin Schmidt) und Rosenrot (Susanne Kehl), wissen sie doch noch nicht, ob der Jäger Andreas (Katrin Kummer) den lieben und traurigen Bären (toll gespielt von Katja Kiemer) doch noch erschießen wird. Aber zum Glück geht alles gut. Der Bär fand in Schneeweißchen ein Herz "redlich, treu und rein" und konnte so vom bösen Fluch des Zwerges erlöst und wieder zum Prinzen (Marco Holtz) werden. Auch die anderen Rollen, Davina Busch als fürsorgliche Mutter, Katrin Gryminski als betagte Kräuterlies, Daniel Rühlemann als Hase und Melanie Tews als Vögelchen, waren gut gespielt.

"Schneeweißchen und Rosenrot", gespielt von den Kindern und Jugendlichen der Nachwuchsgruppe des THEATERs, wurde in der Zeit vom 29. November bis 20. Dezember 1997 vierzehn mal in wechselnder Besetzung aufgeführt. Gefreut haben sich alle Beteiligten in diesem Jahr über den regen Besucherstrom. 10 Vorstellungen waren sogar ausverkauft. Ca. 2000 Besuchersahen das Märchen, 1000 davon am 08. Dezember in Eberswalde im Haus Schwärzetal.

Viel Beifall war der schönste Lohn für die Darsteller, Techniker und Organisatoren des THEATERs. Die Mühen haben sich gelohnt. Bereits im Frühjahr begannen die ersten Leseproben für das Weihnachtsmärchen. Nach der Sommerpause starteten die jungen Darsteller mit den Proben und dem Malen des bezaubernden Bühnenbildes durch. Aufgeregt fieberten sie dem Premierentag entgegen: "Wird alles gutgehen? Werde ich meinen Text auch nicht vergessen? Wieviele Gäste werden kommen?...". Aber ohne Lampenfieber kommen ja bekanntlich nicht mal Profis aus. Und es lief bestens.

Für das THEATER "Stolperdraht" geht ein arbeits- und ereignisreiches Jahr zu Ende. 5 neue Inszenierungen und 2 Faschingsprogramme wurden erfolgreich auf die Bühne gebracht. Auch für 1998 haben sich die 50 Mitglieder des THEATERs wieder viel vorgenommen: Im Januar beginnen die Proben zum "Don Quichote"- Fasching. Die Darsteller der Nachwuchsgruppe fangen nach den Winterferien mit ihrem neuen Märchen "Der Wolf und die sieben Geißlein" an.

Die Mitglieder des THEATER "Stolperdraht" bedanken sich bei allen THEATERfreunden und Helfern sowie dem Jugend- und dem Kulturamt Schwedt für die hilfreiche Unterstützung und wünschen allen Schwedtern Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Sabine Scherf Annette Clauß


Wir, Katrin, Mandy und Anke haben uns zusammen gesetzt und unsere Meinungen zu den Vorstellungen von Schneeweißchen und Rosenrot aufgeschrieben!

Mandy's Meinung nach wurden alle Vorstellungen sehr gut gespielt. Jedoch die besten waren die Vorstellungen in Eberswalde. Anke's Meinung ist fast genauso wie Mandy's.: "Ich finde auch, daß die besten Vorstellungen die in Eberswalde waren. Nicht so gut fand ich allerdings die kleinen Meinungsverschiedenheiten untereinander,doch die sind jetzt beseitigt (zum Glück)." Zum Schluß kommt noch die Meinung von Katrin. "Auch ich finde, daß die Eberswalder Vorstellungen die besten waren, denn dort sind die Kinder so richtig mitgegangen, jedoch nicht so gut fand ich die eine Vorstellung, in der nicht so viele Gäste waren. An diesem Tag lief alles schief. Einige Darsteller fingen plötzlich an zu lachen und das fand das Puplikum bestimmt nicht sooo toll. Na ja, das war einmal. Ein paar Veränderungen müßten allerdings, vor allem was die Spielweise einiger Schauspieler anbetrift, vorgenommen werden. Das laute Sprechen auf der Bühne und das leise sein dahinter war ein Problem. Denn die, die hinter der Bühne waren, waren manchmal so laut, daß die Schauspieler auf der Bühne immer leiser wurden und auch durcheinander kamen. Allgeimein zu den Vorstellungen wollen wir auch noch was sagen. Wir fanden es immer sehr lustig, wenn der Weinachtsmann kurz vor den Vorstellungen rein gekommen ist und den Kindern Geschenke gegeben hat und dafür mußten sie ihm ein Gedicht aufsagen oder ein Lied vorsingen. Dieses Jahr waren zum Glück auch mal andere Gedichte dabei. Und so ging es halt von Vorstellung zu Vorstellung und vor allem gab es immer sehr viel Applaus und das ist ,wie man weiß, das Beste, was es für einen Schauspieler gibt. Alles in allem war das Jahr "97" sehr erfolgreich für die Nachwuchsgruppe vom THEATER "Stolperdraht".

Katrin, Mandy und Anke

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